Der Tabellenletzte der Fußball-Bundesliga beklagt eine Flaute in der Offensive und Husam Abdulwahid ist ein Stürmer. "Einer, der nicht lange fackelt, ein äußerst talentierter Knipser", sagt Mert Duyar, der bei der Sportgemeinschaft (SG) Eiche in der Darmstädter Heimstättensiedlung Abdulwahids Trainer ist.

Der 21 Jahre alte Iraker kam im Sommer 2015 mit seinem Onkel nach Deutschland und wenige Monate später nach Darmstadt.

In der Heimstättensiedlung fand er schnell Anschluss an die Fußballer der SG Eiche, ein Verein, der für seine Integrationsarbeit inzwischen mehrfach ausgezeichnet wurde.

An der grundsätzlichen Einstellung hat sich nicht viel verändert: es einfach mal anpacken, vielleicht auch mal etwas riskieren. Und dabei immer auf die Gemeinschaft setzen. So war es, als der 1. Tischtennisclub Darmstadt (TTC) am 12. Januar 1967 aus der Taufe gehoben wurde. So ist es am heutigen Donnerstag, wenn er in der Turnhalle der Friedrich-Ebert-Schule im Heimstättenweg ab 19 Uhr mit zahlreichen geladenen Gästen aus Sport und Politik seinen 50. Geburtstag feiert.

50 Jahre Tischtennis in einer Art großen Familie: Darauf durften Hans Schwebel und Gerhard Koob als Initiatoren der Vereinsgründung noch nicht hoffen, als sie vor seinerzeit gemeinsam mit Brigitte und Werner Klapproth, Hans-Herbert Ritzert, Jörg Schneider, Werner Halmel, Heinz Trick, Gerhard Tschernich und Heinz Dammann in der Darmstädter Gaststätte „Zum weißen Rössl“ den Grundstein legten. Es war der Grundstein dafür, dass gegenwärtig sechs Herren-, eine Damen- und sechs Nachwuchsmannschaften erfolgreich einem Hobby nachgehen, das fast jedes Kind mal ausprobiert hat – und das doch wenige so ambitioniert angehen wie die Spieler des Vereins.

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Hoher Einsatz – nicht nur im Sport (Echo Online, 12.01.2017)

(Quelle: Darmstädter Echo vom 12.01.2017)

Stadteilpolizistin Corina Schneider ist oft zu Fuß oder mit dem Rad auf Streife.

Im Februar wird Polizeioberkommissarin Corina Schneider ein Jahr Stadtteilpolizistin für Bessungen und die Heimstättensiedlung sein. Sie ist die Nachfolgerin Reiner Leichtleins, der den „besonderen Bezirksdienst“ – so die offizielle Bezeichnung – in diesen Stadtteilen 2008 übernommen hatte. Zudem ist Corina Schneider Schulbeauftragte und hält Kontakt zu den pädagogischen Einrichtungen im Bereich des zweiten Reviers, zu dem Bessungen und die Heimstättensiedlung gehören.

Einrichtung für bis zu 132 Kindern über drei Jahren in der Klausenburger Straße.

Anvisiert ist der 1. Juli, dann will die Stadt eine neue Kindertagesstätte in der Klausenburger Straße 14 in Betrieb nehmen. Insgesamt sollen dort bis zu 132 Kinder ab drei Jahren betreut werden. Der Magisstrat hat dazu 2,8 Millionen Euro bereit gestellt.

Die neue Kita soll in direkter Nachbarschaft einer Kleingartenanlage mit Platz für sechs Betreuungsgruppen, Cafeteria udn Bewegungsraum entstehen. Geplant ist eine zweigeschossige, modulare Bauweise, wie es in der Magistratsvorlage heißt. Im Haushalt stehen dazu insgesamt 2,8 Millionen Euro zur Verfügung. Um den Fachkräfteschlüssel zu erfüllen, hat der Magistrat 718 586 Euro eingeplant.

Mit einem Kirchenasyl fing alles an, der Sprachtreff kam hinzu, die Fahrradwerkstatt, gemeinsames Kochen, Arbeit mit jugendlichen Geflüchteten. Die Matthäusgemeinde in Darmstadt macht beinahe alles, was eine Kirchengemeinde für Geflüchtete tun kann. Wie sie das schafft? So.

Die Geschichte der Matthäusgemeinde beginnt nach dem Zweiten Weltkrieg mit der Flucht von Millionen Menschen. Die Vertriebenen und Geflüchteten, die der Heimstättensiedlung in Darmstadt nach 1945 zugewiesen worden waren, bauten ihre Kirche mit ihren eigenen Händen auf. Im Jahr 2014 bricht ein Teil dieser Geschichte wieder auf: So viele Menschen sind auf der Flucht, wie seit dem Zweiten Weltkrieg nicht mehr. Im Jahr 2015 erreicht eine Million davon Deutschland, einige Tausend Darmstadt, mehrere Hundert die Heimstättensiedlung. So verändert sich das Gesicht dieser Gegend wieder. Sie wohnen in Notunterkünften und Erstaufnahmeeinrichtungen für Geflüchtete. Und sie finden in der evangelischen Matthäusgemeinde in Darmstadt Menschen, die sich bemühen, sie willkommen zu heißen.

 

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Friedrich Ebert Schule

Friedrich-Ebert-Schule

 

Demografie

 

Einwohner in der Heimstättensiedlung nach dem Statistischen Kurzbericht 2016 am 31.12.2016 der Stadt Darmstadt

7447

Stadtteilpolizistin:

Polizeioberkommissarin Corina Schneider
Ansprechpartnerin für die Bürgerinnen und Bürger
in der Heimstättensiedlung und Bessungen.

Kontakt:

Tel.: 06151/969 3705

Mobil 0172 684 3860