Sanierung von Schule und Kindergarten

Investitionen: Die Heimstättensiedlung profitiert von den Konjunkturprogrammen

Auch in der Heimstättensiedlung wird die Konjunktur angeschoben, und es können teilweise schon lange überfällige Maßnahmen dank des Geldes von Bund (,,Zukunftsinvestitionsgesetz") und Land (,,Sonderinvestitionsprogramm") in Angriff genommen werden. In die Siedlung fließen insgesamt rund 2,45 Millionen Euro. Für ganz Darmstadt stehen aus beiden Programmen 48,5 Millionen Euro zur Verfügung.
Größter Ausgabeposten in der Heimstättensiedlung ist die Gesamtsanierung und Erneuerung von Brandschutzmaßnahmen in der Friedrich-Ebert-Schule, die auf 2,258 Millionen Euro geschätzt wird. Das Geld stammt aus dem Bundesprogramm. Zunächst wollte die Stadt 3,2 Millionen Euro für die Sanierung der Grundschule anmelden, da aber nicht alle Maßnahmen neu und zusätzlich waren, reduzierte sie den Betrag um eine Million Euro.

Ebenfalls mit Bundesmitteln (95 500 Euro) gefördert wird die Sanierung des Kindergartens der katholischen Heilig Kreuz Gemeinde. Geplant sind eine energetische Dachsanierung, Brandschutzmaßnahmen sowie eine Sanierung der Gruppenräume, Toiletten und Waschräume. Da der Kindergarten keine städtische Einrichtung ist, muss die Kirchengemeinde die Maßnahmen selbst umsetzen und einen eigenen Anteil in gleicher Höhe einbringen. Mit Bundesmitteln gefördert wird auch die energetische Sanierung des Rot-Weiß-Vereinsheims (Bericht dazu auf dieser Seite).
Das Landesprogramm sieht außerdem Mittel für den Verein ,,Whippets" vor. Die Darmstädter Baseballmannschaft spielt inzwischen auf dem Memory Field an der Eschollbrücker Straße. Der Verein erhält Zuschüsse für eine Zaunerhöhung (5000 Euro), eine Zuschauertribüne (6000 Euro) und die Erweiterung der Spielerbänke am Memory Field (1750 Euro). Die Whippets können damit die Lizenzvorgaben (200 Plätze für die Zuschauer sowie erweiterte und überdachte Spielerbänke) für die zweite Bundesliga erfüllen.

(Quelle: Darmstädter Echo vom 14.01.2010)