Witze, Trommelläufe und zwei Abschiede

SG Eiche: 400 Gäste im Traumschiff, viele Akteure in der Bütt und auf der Bühne

KCE „Traumschiff KCE“ ist Kampagne-Thema des Tanzsport- und Karnevalclub Eiche, zu dessen Damen- und Herrensitzung am Samstag über 400 Gäste gekommen waren.

In die Bütt gingen zuerst Prinzessin Ute Spät mit zotigen Witzen und ihre Anstandsdame Madelene Kath, dann Protokoller Henning Fuchs, Markus Mück sowie die elf und zehn Jahre alten Maxime Mück und Dustin Hunter. Protokoller Fuchs erinnerte an den isländischen Vulkan und die Griechenlandkrise - einmal zuviel und einmal zu wenig Asche - und kritisierte den Polizeieinsatz gegen Stuttgart 21-Demonstranten als „Schlag den Schwab“.

Cover-Sänger Julius Müller begeisterte mit Schlagern („Über den Wolken“) und Hits aus den Achtzigern („Major Tom“, „Skandal im Sperrbezirk“). Applaus gab es auch für die KCE-Tanzgruppen. Die „Minihopser“ begeisterten als Matrosen mit Breakdance-Einlagen. Eine Altersklasse darüber sind die „Lollypops“, die in Nadelstreifenanzügen mit einem Michael-Jackson-Medley alles gaben. Ebenso umjubelt wurden die „Konfettis“ beim traditionell getanzten Marsch und beim Showtanz zum Musical „Grease“. Vom „Marsch Mellows“-Drumcorps gab es preisgekrönte Trommelläufe auf die Ohren; die Hessenmeister richten an Pfingsten in Darmstadt die Hessenmeisterschaften aus.

Auf den Stühlen stand das Publikum bei „Zu Schee“. Das Männerballett wirbelte als Popeyes über die Bühne. Ebenso begeisterten die „Black Diamonds“: In weißen Jacken mit langen Ärmeln, wilden Frisuren und einem verrückten Professor rockten sie sich im dynamischen Formationstanz den Wahnsinn aus dem Leib. Im Finale machten die Aktiven kräftig Laune und Stimmung als Playbacksänger, der Elferrat gab in Matrosenanzügen Shantys zum Besten.

Für Sitzungspräsident Harry Becker und „Black-Diamonds“-Tänzerin Silke Keller war die Sitzung ein Abschied. Becker übergab sein Amt nach 25 Jahren Markus Mück, Keller tanzt nach 22 Jahren nicht mehr, sie trainiert aber weiter die „Lollypops“.

(Quelle: Darmstädter Echo vom 21.02.2011)