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Jubiläum : Seit zehn Jahren betreibt Nurcan Köten ihr „Lädchen“ als Einkaufstreff und Hort herzlich-humoriger Begegnung. Das Haus im Heimstättenweg 83 lässt schon von außen erahnen, dass sich darin Außergewöhnliches abspielt. „Gönn’ dir mal ´ne Pause“, empfiehlt ein Aufkleber mit dampfender Kaffeetasse auf dem Schaufenster. Daneben weitere Hinweise auf das Innere des Ladens: frische Backwaren, Käse, Oliven, Handykarten, Obst und Gemüse, Blumen und Geschenke. „Alles von Uschi“, steht dort, dazu ein Herz als Guckloch, das einen ersten Einblick gewährt in das Reich der Frau, die Uschi ist aber eigentlich ganz anders heißt. Es ist zehn Jahre her, dass die gebürtige Türkin Nurcan Köten in dem leer stehenden Laden den Schritt in die Selbstständigkeit wagte und dort Umbau für Umbau und Idee für Idee etwas erschuf, das rar geworden ist: Ein familiäres Nachbarschaftsgeschäft, in dem es gibt, was die Kunden begehren. Uschi: „Wenn jemand morgen einen Blumenkohl will, dann bestell ich einen.“Morgens trifft man sich dort auf einen Kaffee oder nachmittags auf ein Eis. Dort sind Brötchen zu haben und Kaugummis, Salat und Nektarinen, Blumengestecke und Clownsfiguren. Ein Tante-Emma-Laden, der nach einer Uschi benannt und doch viel mehr ist – gestatten: „Uschi’s Lädchen“.
weiterlesen--> (Quelle Darmstädter Echo vom 27.08.2009)
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